Unbenannt-1„So ein G’schiss wegen der saudummen Sittlichkeit!”

Diese Geschichte gibt es als Einzel-eBook bei Amazon für 0,99 Euro sowie im Sammelband 2 „Ohne Hirn bist halt ein Depp“.

 

Im niederbayerischen Augsee entzweit ein neues Kunstwerk am Dorfplatz die dörfliche Harmonie. Der Herr Pfarrer Wohlfahrt ist empört, der Frauenbund entsetzt und die Gertrud wird rabiat. Aber der Bürgermeister bleibt stur. Da holt die Gertrud mithilfe des Augseeer Frauenbundes zum finalen Schlag aus, bei dem ihr jedoch alles ein wenig aus den Händen gleitet.

„Gertrud greift ein“ ist eine humorvolle Kurz­geschichte, die mit leichter bajuwarischer Plaudersprache unterhält und mit viel Wortwitz und satirischem Unterton schmunzeln lässt.

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LESEPROBE:

…. „Gertrud Gaisbauer, geborene Gaisbauer, geboren am 12.12.1958, wohnhaft in Augsee, Niederbayern. Sie haben sich hier und heute vor Gericht zu verantworten, wegen Aufrufs zum Gruppenvandalismus, Beschädigung öffentlichen Eigentums, Beamtenbeleidigung und Körperverletzung.”
Die Gaisbauer Gertrud ist recht geknickt, als sie auf der Anklagebank im Amtsgericht sitzt, neben ihr weitere vier Damen des Augseeer Frauenbundes und vor ihr der Herr Richter Rechtmoser und die Frau Staatsanwältin Winter-Geigenberger. Nicht, dass sie ein schlechtes Gewissen hätte, denn was sein muss, muss sein! Aber ein wenig übel ist ihr doch, schließlich war sie noch niemals mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und schon gar nicht vor Gericht geladen.
„Aber geh’ns, Herr Richter, das verstehens jetzt alles ganz falsch! Und der Herr Kommissar, der ist doch selber über die Kabel gestolpert, ich hab ihn ja überhaupt gar nicht körperverletzt!”, meint sie auf den Zeugen Polizeioberwachtmeister Manfred Regner deutend und rückt ihre große Hornbrille ein wenig zurecht.
„Ruhe jetzt! Sie sind noch nicht dran, Frau Gaisbauer!”, mahnt der Vorsitzende und die Frau Staatsanwältin fährt fort:
„Waltraud Heudobler, geborene Schmidberger, …”